Gemeinsam Sport treiben und Spaß haben

Spiel und Spaß: Dass der Sport Freude vermitteln soll. stand an erster Stelle beim gemeinsamen Aktionstag in Heinsberg.
 
Zahlreiche Akteure veranstalten einen Aktionstag, der den Inklusionsgedanken auch in den Vereinen noch tiefer verankern soll
Von Heinz Eschweiler 
Heinsberg. Der Lokale Teilhabekreis sowie der Stadtsportverband und die Stadt Heinsberg hatten in die Sporthalle „Am Klevchen“ zu der Veranstaltung „Gemeinsam Sport in Heinsberg“ eingeladen. Die Vereine waren an die Initiatoren herangetreten und wollten mit ihrem Sportangebot das Interesse aller wecken.
Mit und ohne Behinderung
Menschen mit und ohne Behinderung versuchten sich in ganz unterschiedlichen Sportarten. Fußball, Tischtennis, Bosseln, Boccia, Gesundheitssport, Basketball und Ju-Jutsu hatten sechs Sportvereine im Angebot: TuS Rheinland Dremmen, TTBF Oberbruch, Behindertensportgemeinschaft Heinsberg-Oberbruch, TuS Oberbruch 1909, TV Eintracht Heinsberg 1897 und Kihaku Dremmen. 
Einige Vereine wie etwa der TuS Rheinland Dremmen sind in Sachen Inklusion sehr aktiv. Der TuS hat gemischte Mannschaften im Spielbetrieb und richtet jährlich Turniere für diese Mannschaften aus. In der Halle selbst war es bei „Gemeinsam Sport in Heinsberg“ selbstverständlich, dass alle das Trainingsprogramm sowie die Übungen gemeinsam mitmachten. Und bei den Spielen war dann der persönliche Ehrgeiz geweckt. 
 
„Gelungene und sinnvolle Sache“
Die Schirmherrschaft hatte Thomas Giessing, Vorstand der Volksbank Heinsberg, übernommen. Zwar war der Schirmherr am Tage verhindert, er wurde jedoch von dem Prokuristen Ralf Thora vertreten. Dieser bezeichnete die Veranstaltung als „gelungene und sinnvolle Sache“. Willi Engels, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Heinsberg, hob hervor, wie wichtig es sei, dass sich die Sportvereine für alle Menschen öffnen und auch Menschen mit Behinderung ins Vereinsleben einbezogen werden. Es war indes Engels‘ letzte Veranstaltung vor der anstehenden Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes Heinsberg. Engels legt den Vorsitz in jüngere Hände.
Neben Willi Engels begrüßten Denise Lison (Lebenshilfe), Martina Zantis (Caritas) und Ingo Franken (Stadt Heinsberg) vom Lokalen Teilhabekreis Heinsberg die Sportler und zahlreichen Besucher. „Letztlich waren alle Beteiligten sehr zufrieden. Zudem haben sich Vereine, die bisher noch nicht in Sachen Inklusion aktiv waren, bereiterklärt, auch behinderte Sportler aufzunehmen und zu integrieren. Fazit: Ziel erreicht“, zog Willi Engels Bilanz. 
aus der Heinsberger Zeitung vom 27. September 2017
 
Voller Einsatz: Das Curlingspiel weckte ganz besonderen Ehrgeiz.
   

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